Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte

 

 

Ich betreibe Rechtsgeschichte, ...

Die Reihe wird fortgesetzt. Foto und Text wechseln jede Woche. Betreiben auch Sie Rechtsgeschichte? Schreiben Sie uns gern, warum. Dann kann bald Ihr Text hier stehen.

weil ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Die Arbeit mit Quellen begeistert mich, gerade auch mit ungedruckten Akten im Archiv, immer auf der Suche nach der Rechtswirklichkeit vergangener Zeiten. An einem Buch zu schreiben, ist eine faszinierende Aufgabe. Das gilt für die inhaltlichen Zusammenhänge ebenso wir für das Ringen um schöne Sprache. Der Austausch mit Kollegen öffnet mir neue Horizonte. Und die gemeinsamen Seminare mit Studierenden und Mitarbeitern, regelmäßig auf der Wattstation Carolinensiel, gehören für mich zu den schönsten Erlebnissen an der Universität.

Peter Oestmann, Rechtshistoriker

 

rECHTSHISTORISCHE mETHODENÜBUNG

Warum betreibt man Rechtsgeschichte und wie arbeiten Rechtshistoriker? Kann man aus der Vergangenheit Schlüsse für das geltende Recht ziehen? Was können uns die verschiedenen Quellen sagen und was nicht? Welche Kenntnisse und Methoden anderer Disziplinen benötigt man jeweils?

Im Verlauf des Semesters nähern wir uns in der Methodenübung diesen und weiteren Fragen.

 

Neuerscheinung

 

 

Zur Gerichtspraxis im 19. Jahrhundert

Die kommentierte Edition macht erstmals eine umfangreiche Prozessakte des 19. Jahrhunderts für die rechtshistorische Forschung zugänglich. Das Oberappellationsgericht Lübeck, von den Zeitgenossen als Deutschlands gelehrter Gerichtshof gerühmt, musste sich in fünf Verfahren mit Schmuggeleigeschäften auf der Ostsee zwischen Lübeck und Russland beschäftigen. Es ging unter anderem um Hinweispflichten in gegenseitigen Verträgen und um die Diskriminierung von Ausländern. Zahlreiche Frachtverzeichnisse sind von hohem wirtschaftsgeschichtlichen Wert. Gerichtsurteile verschiedener Instanzen und Juristenfakultäten, scharfsinnige Relationen, hochkarätige Auseinandersetzungen um prinzipielle Rechtsfragen und die Lichtgestalt des berühmten Präsidenten Arnold Heise machen die Lektüre zu einem Erlebnis, „kräftig und frisch, wie reine Seeluft“.

Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

 

Seminarankündigung

 

800 Jahre Sachsenspiegel – Ein Rechtsbuch zwischen Tradition und Innovation

Rechtsgeschichtliches Blockseminar, voraussichtlich vom 25.-27. Mai 2021
Schwerpunktseminar für alle Schwerpunkte (außer ITM), auch für interessierte Studierende im
Grundstudium geöffnet. Das Seminar wird für das Sommersemester 2021 verbucht.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer

DAS SEMINAR IST VOLLSTÄNDIG BELEGT.

 

Seminarankündigung

 

 

Lohngerechtigkeit in der Europäischen Rechtsgeschichte

Blockseminar, voraussichtlich vom 04.-06. August 2021
Schwerpunktseminar für alle Schwerpunkte (außer ITM), auch für interessierte Studierende im Grundstudium geöffnet. Die Anrechenbarkeit erfragen Sie bitte beim jeweiligen Verantwortlichen. Das Seminar wird für das Sommersemester 2021 verbucht.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer

IN DIESEM SEMINAR SIND NOCH PLÄTZE FREI.

 

 

Öffnungszeiten des Sekretariats

Das Sekretariat ist im Semester montags, dienstags und donnerstags von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr besetzt, mittwochs von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, freitags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Außerhalb dieser Zeiten richten Sie allgemeine Anfragen bitte per E-Mail an

ls.oestmann@uni-muenster.de

Preisverleihung

 

Das Rektorat der WWU Münster hat Frau Dr. Clara Günzl den Dissertationspreis des Jahres 2020 zuerkannt.

 

 

Alte Handschriften lesen lernen

 

Quellen sind spannend. Wer jedoch etwas über ihren Inhalt erfahren möchte, muss sie lesen können. Dies ist besonders bei alten Handschriften nicht leicht. Das Projekt Ad fontes der Universität Zürich bietet – didaktisch aufgearbeitet – Beispiele und Hilfestellungen an. Anhand verschiedener Quellen können Interessierte so das Lesen alter Handschriften erlernen. Daneben gibt es viele weitere hilfreiche Hinweise zum Umgang und zur Arbeit mit Quellen.

Sie finden das Projekt unter https://www.adfontes.uzh.ch/.