Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte

 

Ich betreibe Rechtsgeschichte ...

Die Reihe wird fortgesetzt. Foto und Text wechseln jede Woche. Betreiben auch Sie Rechtsgeschichte? Schreiben Sie uns gern, warum. Dann kann bald Ihr Text hier stehen.

As a legal scholar and a bioethicist, I was curious to know more about the history of… medicine. My interest in legal history and the history of the legal profession developed somewhat coincidentally (while writing a second PhD thesis on the history of medicine), after discovering obscure archival information that shed light on the legal struggle of the first woman lawyer in Mandatory Palestine, which led to a series of studies (individually or collaboratively) on the history of the legal profession. This field merged almost seamlessly with the subjects I teach – professional ethics and the history of (Israeli) legal system. Accordingly, the path to comprehensive research, which includes different research methods, and involves both the (history of the) legal and medical professions, of law & medicine, and more recently, studies of Kavod (Honor) - was a short one. One file led to the other; one archive led to another; one research led to the other – and each of them relates to each other. Digging in the archives – touching history and legal historical materials - is sort of a “time tunnel”, it almost enables a direct connection with the legal professionals, which, in return, allows a better understanding of the past, of processes, as well as current legal phenomena.

Eyal Katvan, legal historian, bioethicist, historian of medicine, jurist, Rehovot/Israel

 

Zweite, aktualisierte Auflage erschienen

 

 

Wege zur Rechtsgeschichte: Gerichtsbarkeit und Verfahren

In der Prozessrechtsgeschichte gab es nur zwei Epochen: die Epoche ohne staatliches Gewaltmonopol und diejenige mit staatlichem Gewaltmonopol seit 1495. Das Studienbuch zeigt, wo und in welchem historischen Umfeld diese Weichenstellungen entstanden sind und welche anderen Möglichkeiten es gab und gibt, Gericht und Prozess zu organisieren. Dabei geht es immer um den Zusammenhang zur Staatsgewalt (Herrschaft, Obrigkeit) und zur Professionalisierung der Juristen (gelehrtes, ungelehrtes Recht). Zeitlich reicht das Buch von der Völkerwanderungszeit bis heute. Inhaltlich werden die älteste einheimische Tradition und auch die Kirche mitberücksichtigt. Es handelt sich nicht um eine eng deutsche Rechtsgeschichte. Zum Mittelalter ist Skandinavien einbezogen, zum 19. Jahrhundert z.B. Frankreich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

 

Preisverleihung

Das Rektorat der WWU Münster hat Frau Dr. Clara Günzl den Dissertationspreis des Jahres 2020 zuerkannt.

 

    Käte hamburger -kolleg

     

     

     

    Im Juni 2021 startet in Münster das Käte Hamburger-Kolleg "Einheit und Vielfalt im Recht". Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website.

     

    Seminarankündigung

     

    Geschichte und allgemeine Probleme des Arzthaftungsrechts

    Im Wintersemester 2021/22 veranstalten wir ein Seminar zum Thema:
    Geschichte und allgemeine Probleme des Arzthaftungsrechts
    Blockseminar auf der Wattstation Carolinensiel,
    2. – 4. November 2021 (in Präsenz)

    Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer

    IN DIESEM SEMINAR SIND NOCH PLÄTZE FREI.

     

    Remonstrationsbedingungen am Institut für Rechtsgeschichte 

    • Die Remonstrationsfrist beträgt vier Wochen ab Vorlesungsbeginn.
    • Die Remonstration ist schriftlich beim Lehrstuhl einzureichen (eine E-Mail genügt nicht!).
    • Ein Ausdruck der Klausurlösung ist als Anlage beizufügen.
    • Die Remonstration hat im Einzelnen substanziell darzulegen und zu begründen, dass dem Korrektor bei der Bewertung ein inhaltlicher Fehler unterlaufen ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn etwas Zutreffendes als falsch oder etwas Vorhandenes als nicht geschrieben gewertet worden ist. Die schlichte Behauptung einer unangemessenen Benotung ist in keinem Fall ein zulässiger Remonstrationsgrund.

     

    Öffnungszeiten des Sekretariats

    Montag und Donnerstag von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr
    Dienstag und Mittwoch von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr
    Freitag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

    Außerhalb dieser Zeiten richten Sie allgemeine Anfragen bitte per E-Mail an

    ls.oestmann@uni-muenster.de

    Alte Handschriften lesen lernen

    Quellen sind spannend. Wer jedoch etwas über ihren Inhalt erfahren möchte, muss sie lesen können. Dies ist besonders bei alten Handschriften nicht leicht. Das Projekt Ad fontes der Universität Zürich bietet – didaktisch aufgearbeitet – Beispiele und Hilfestellungen an. Anhand verschiedener Quellen können Interessierte so das Lesen alter Handschriften erlernen. Daneben gibt es viele weitere hilfreiche Hinweise zum Umgang und zur Arbeit mit Quellen.

    Sie finden das Projekt unter https://www.adfontes.uzh.ch/.