Ich betreibe Rechtsgeschichte, ...

Die Reihe wird fortgesetzt. Foto und Text wechseln jede Woche.
Betreiben auch Sie Rechtsgeschichte? Schreiben Sie uns gern, warum. Dann kann bald Ihr Text hier stehen.

Vorlesung für Kinder im Auditorium Maximum der Universität St. Gallen (November 2019)

seit ich als Student das Recht durch die Beschäftigung mit der Rechtsgeschichte allmählich tiefer zu verstehen begann. Das Recht ist in allen seinen Funktionen stets kulturell geprägt und unterliegt einem permanenten Wandel. Daher ist Recht zwangsläufig ein historisches Phänomen, das in seiner geschichtlichen Dimension disziplinübergreifend zu erforschen und zu vermitteln ist. Rechtsgeschichte ist auch die Geschichte vom Zusammenleben der Menschen, von Zivilisation und Kultur. Sie befähigt uns nicht nur zu einem besseren Verständnis der Vergangenheit, sondern ermöglicht uns in allen gesellschaftlich relevanten Lebensbereichen Orientierung in der Gegenwart und verhilft zu reflektierten Entscheidungen für die Zukunft.

Rechtsgeschichte zu betreiben, heisst für mich daher stets auch im vollen Leben zu stehen. Jungen Menschen das Recht in seiner historischen Dimension näher zu bringen, macht mir viel Freude; sie für rechtshistorische Forschung zu begeistern, ist meine Leidenschaft.

 

Prof. Dr. Lukas Gschwend, Ordinarius für Rechtsgeschichte, Rechtssoziologie und Strafrecht an der Universität St. Gallen (HSG)



    Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte

 

Preisausschreibung

 

Wetzlarer Preis für Forschungen zur Justizgeschichte

 

 

Neuerscheinung

 

 

Zur Gerichtspraxis im 19. Jahrhundert

 

Zur Gerichtspraxis im 19. Jahrhundert

Die kommentierte Edition macht erstmals eine umfangreiche Prozessakte des 19. Jahrhunderts für die rechtshistorische Forschung zugänglich. Das Oberappellationsgericht Lübeck, von den Zeitgenossen als Deutschlands gelehrter Gerichtshof gerühmt, musste sich in fünf Verfahren mit Schmuggeleigeschäften auf der Ostsee zwischen Lübeck und Russland beschäftigen. Es ging unter anderem um Hinweispflichten in gegenseitigen Verträgen und um die Diskriminierung von Ausländern. Zahlreiche Frachtverzeichnisse sind von hohem wirtschaftsgeschichtlichen Wert. Gerichtsurteile verschiedener Instanzen und Juristenfakultäten, scharfsinnige Relationen, hochkarätige Auseinandersetzungen um prinzipielle Rechtsfragen und die Lichtgestalt des berühmten Präsidenten Arnold Heise machen die Lektüre zu einem Erlebnis, „kräftig und frisch, wie reine Seeluft“.

Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

Für die p r ä s e n z l e h r e

 

Das Hausverbot für Studierende muss aufgehoben werden.

Den FAZ-Artikel "Augenkontakt ist unersetzbar" Sie hier.

Petition für die Rückkehr zur Präsenzlehre.

 

SeminarAnkündigung

Wir veranstalten ein Seminar zum Thema:

Geschichte und allgemeine Probleme des Arzthaftungsrechts

Achtung: Das Seminar zum Arzthaftungsrecht wird auf das Sommersemester 2021 verschoben.

Prof. Dr. Peter Oestmann und Dr. Thorsten Süß

Weitere Informationen zur Veranstaltung (Anmeldung, Themen usw.) finden Sie hier.

 
Alte Handschriften lesen lernen

Quellen sind spannend. Wer jedoch etwas über ihren Inhalt erfahren möchte, muss sie lesen können. Dies ist besonders bei alten Handschriften nicht leicht. Das Projekt Ad fontes der Universität Zürich bietet – didaktisch aufgearbeitet – Beispiele und Hilfestellungen an. Anhand verschiedener Quellen können Interessierte so das Lesen alter Handschriften erlernen. Daneben gibt es viele weitere hilfreiche Hinweise zum Umgang und zur Arbeit mit Quellen.

Sie finden das Projekt unter https://www.adfontes.uzh.ch/.

Öffnungszeiten des Sekretariats (R 421)

Das Sekretariat ist im Semester montags, dienstags und donnerstags von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr besetzt, mittwochs von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, freitags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

     

    Aktuelle Stellenausschreibung (zum nächstmöglichen Zeitpunkt)

    Am  Lehrstuhl  für  Bürgerliches  Recht  und  Deutsche  Rechtsgeschichte  des  Instituts  für  Rechtsgeschichte ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt  eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit zu besetzen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.