Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte

 

 

Ich betreibe Rechtsgeschichte, ...

Die Reihe wird fortgesetzt. Foto und Text wechseln jede Woche. Betreiben auch Sie Rechtsgeschichte? Schreiben Sie uns gern, warum. Dann kann bald Ihr Text hier stehen.

… ich es schon immer spannend fand, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Schon früh habe ich mich für Geschichten aus alten Zeiten begeistern können, da diese den Blick weiten für die Vielschichtigkeit historischer, gesellschaftlicher und sozialer Prozesse. Heute kann ich diesem Interesse in meiner juristischen Tätigkeit nachgehen und arbeite gerne interdisziplinär. Gerade mein Forschungsschwerpunkt, das Familien- und Erbrecht, ist als sehr persönliches Rechtsgebiet seit jeher stark abhängig von gesellschaftlichen Gegebenheiten und lädt dazu ein, soziale Strukturen durch die historische Brille auf neue Weise zu betrachten. Geprägt durch meine Studienaufenthalte in den USA und in England liefert mir insbesondere der Vergleich des deutschen und des anglo-amerikanischen Rechts immer neue und interessante Anknüpfungspunkte für meine Arbeit und bereitet mir viel Freude.

 

Saskia Lettmaier, Rechtshistorikerin

 

rECHTSHISTORISCHE mETHODENÜBUNG

Warum betreibt man Rechtsgeschichte und wie arbeiten Rechtshistoriker? Kann man aus der Vergangenheit Schlüsse für das geltende Recht ziehen? Was können uns die verschiedenen Quellen sagen und was nicht? Welche Kenntnisse und Methoden anderer Disziplinen benötigt man jeweils?

Im Verlauf des Semesters nähern wir uns in der Methodenübung diesen und weiteren Fragen.

 

Neuerscheinung

 

 

Zur Gerichtspraxis im 19. Jahrhundert

Die kommentierte Edition macht erstmals eine umfangreiche Prozessakte des 19. Jahrhunderts für die rechtshistorische Forschung zugänglich. Das Oberappellationsgericht Lübeck, von den Zeitgenossen als Deutschlands gelehrter Gerichtshof gerühmt, musste sich in fünf Verfahren mit Schmuggeleigeschäften auf der Ostsee zwischen Lübeck und Russland beschäftigen. Es ging unter anderem um Hinweispflichten in gegenseitigen Verträgen und um die Diskriminierung von Ausländern. Zahlreiche Frachtverzeichnisse sind von hohem wirtschaftsgeschichtlichen Wert. Gerichtsurteile verschiedener Instanzen und Juristenfakultäten, scharfsinnige Relationen, hochkarätige Auseinandersetzungen um prinzipielle Rechtsfragen und die Lichtgestalt des berühmten Präsidenten Arnold Heise machen die Lektüre zu einem Erlebnis, „kräftig und frisch, wie reine Seeluft“.

Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

 

Käte hamburger -kolleg

 

 

 

Im Juni 2021 startet in Münster das Käte Hamburger-Kolleg "Einheit und Vielfalt im Recht". Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website.

 

Seminarankündigung

 

Lohngerechtigkeit in der Europäischen Rechtsgeschichte

Blockseminar, voraussichtlich vom 04.-06. August 2021
Schwerpunktseminar für alle Schwerpunkte (außer ITM), auch für interessierte Studierende im Grundstudium geöffnet. Die Anrechenbarkeit erfragen Sie bitte beim jeweiligen Verantwortlichen. Das Seminar wird für das Sommersemester 2021 verbucht.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer

IN DIESEM SEMINAR SIND NOCH PLÄTZE FREI.

 

Remonstrationsbedingungen am Institut für Rechtsgeschichte 

  • Die Remonstrationsfrist beträgt vier Wochen ab Vorlesungsbeginn.
  • Die Remonstration ist schriftlich beim Lehrstuhl einzureichen (eine E-Mail genügt nicht!).
  • Ein Ausdruck der Klausurlösung ist als Anlage beizufügen.
  • Die Remonstration hat im Einzelnen substanziell darzulegen und zu begründen, dass dem Korrektor bei der Bewertung ein inhaltlicher Fehler unterlaufen ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn etwas Zutreffendes als falsch oder etwas Vorhandenes als nicht geschrieben gewertet worden ist. Die schlichte Behauptung einer unangemessenen Benotung ist in keinem Fall ein zulässiger Remonstrationsgrund.

 

Seminarankündigung

 

800 Jahre Sachsenspiegel – Ein Rechtsbuch zwischen Tradition und Innovation

Rechtsgeschichtliches Blockseminar, voraussichtlich vom 08.-10. September 2021.
Schwerpunktseminar für alle Schwerpunkte (außer ITM), auch für interessierte Studierende im
Grundstudium geöffnet. Das Seminar wird für das Sommersemester 2021 verbucht.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer

DAS SEMINAR IST VOLLSTÄNDIG BELEGT.

 

Öffnungszeiten des Sekretariats

Das Sekretariat ist im Semester montags, dienstags und donnerstags von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr besetzt, mittwochs von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, freitags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Außerhalb dieser Zeiten richten Sie allgemeine Anfragen bitte per E-Mail an

ls.oestmann@uni-muenster.de

Preisverleihung

 

Das Rektorat der WWU Münster hat Frau Dr. Clara Günzl den Dissertationspreis des Jahres 2020 zuerkannt.

 

 

Alte Handschriften lesen lernen

 

Quellen sind spannend. Wer jedoch etwas über ihren Inhalt erfahren möchte, muss sie lesen können. Dies ist besonders bei alten Handschriften nicht leicht. Das Projekt Ad fontes der Universität Zürich bietet – didaktisch aufgearbeitet – Beispiele und Hilfestellungen an. Anhand verschiedener Quellen können Interessierte so das Lesen alter Handschriften erlernen. Daneben gibt es viele weitere hilfreiche Hinweise zum Umgang und zur Arbeit mit Quellen.

Sie finden das Projekt unter https://www.adfontes.uzh.ch/.