Ich betreibe Rechtsgeschichte, ...

Die Reihe wird fortgesetzt. Foto und Text wechseln jede Woche.
Betreiben auch Sie Rechtsgeschichte? Schreiben Sie uns gern, warum. Dann kann bald Ihr Text hier stehen.

… weil schon der römische Jurist Gaius wusste, dass man sich dem Recht, wenn man nicht dessen Ursprung und die historischen Entwicklungen kennt, gleichsam „mit ungewaschenen Händen“ (illotis manibus) nähert (Gai. 1 l XII tab D. 1.2.1pr.). Und weil Jura meines Erachtens oftmals dort am spannendsten ist, wo Verbindungen zu anderen Disziplinen bestehen, sei es zur Geschichtswissenschaft, zur Sprachwissenschaft oder zur Ökonomie. Und weil sich auf diesem Gebiet immer wieder die Möglichkeit zu Kooperationen mit den gleichzeitig so umfassend gebildeten und so unglaublich sympathischen Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland ergibt – schließlich schlägt man sich ja gerade bezüglich des römischen Rechts auch international mit derselben Quellengrundlage herum. Und, und, und.

Constantin Willems, Rechtshistoriker an der Philipps-Universität Marburg

 



    Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte

 

Neuerscheinung

 

 

Zur Gerichtspraxis im 19. Jahrhundert

 

Zur Gerichtspraxis im 19. Jahrhundert

Die kommentierte Edition macht erstmals eine umfangreiche Prozessakte des 19. Jahrhunderts für die rechtshistorische Forschung zugänglich. Das Oberappellationsgericht Lübeck, von den Zeitgenossen als Deutschlands gelehrter Gerichtshof gerühmt, musste sich in fünf Verfahren mit Schmuggeleigeschäften auf der Ostsee zwischen Lübeck und Russland beschäftigen. Es ging unter anderem um Hinweispflichten in gegenseitigen Verträgen und um die Diskriminierung von Ausländern. Zahlreiche Frachtverzeichnisse sind von hohem wirtschaftsgeschichtlichen Wert. Gerichtsurteile verschiedener Instanzen und Juristenfakultäten, scharfsinnige Relationen, hochkarätige Auseinandersetzungen um prinzipielle Rechtsfragen und die Lichtgestalt des berühmten Präsidenten Arnold Heise machen die Lektüre zu einem Erlebnis, „kräftig und frisch, wie reine Seeluft“.

Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

Für die p r ä s e n z l e h r e

 

Das Hausverbot für Studierende muss aufgehoben werden.

Den FAZ-Artikel "Augenkontakt ist unersetzbar" Sie hier.

Petition für die Rückkehr zur Präsenzlehre.

 

SeminarAnkündigung

Wir veranstalten ein Seminar zum Thema:

Geschichte und allgemeine Probleme des Arzthaftungsrechts

Achtung: Das Seminar zum Arzthaftungsrecht wird auf das Sommersemester 2021 verschoben.

Prof. Dr. Peter Oestmann und Dr. Thorsten Süß

Weitere Informationen zur Veranstaltung (Anmeldung, Themen usw.) finden Sie hier.

 
Alte Handschriften lesen lernen

Quellen sind spannend. Wer jedoch etwas über ihren Inhalt erfahren möchte, muss sie lesen können. Dies ist besonders bei alten Handschriften nicht leicht. Das Projekt Ad fontes der Universität Zürich bietet – didaktisch aufgearbeitet – Beispiele und Hilfestellungen an. Anhand verschiedener Quellen können Interessierte so das Lesen alter Handschriften erlernen. Daneben gibt es viele weitere hilfreiche Hinweise zum Umgang und zur Arbeit mit Quellen.

Sie finden das Projekt unter https://www.adfontes.uzh.ch/.

Öffnungszeiten des Sekretariats (R 421)

Das Sekretariat ist im Semester montags, dienstags und donnerstags von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr besetzt, mittwochs von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, freitags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

     

    Aktuelle Stellenausschreibung (zum nächstmöglichen Zeitpunkt)

    Am  Lehrstuhl  für  Bürgerliches  Recht  und  Deutsche  Rechtsgeschichte  des  Instituts  für  Rechtsgeschichte ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt  eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit zu besetzen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.