Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte

 

Ich betreibe Rechtsgeschichte, ...

Die Reihe wird fortgesetzt. Foto und Text wechseln jede Woche. Betreiben auch Sie Rechtsgeschichte? Schreiben Sie uns gern, warum. Dann kann bald Ihr Text hier stehen.

… um den sozialen, ökonomischen und ideengeschichtlichen Hintergrund der Rechtsnormen zu begreifen. Beeindruckend finde ich das Gleichnis des berühmten römischen Juristen Gaius, es erschiene geradezu als ein „Frevel“, sich unter Übergehung der Anfänge des Rechts mit dem Stoff des Rechtskommentars zu beschäftigen. Laut Gajus wäre dies, als ob jemand zu Mittag mit ungewaschenen Händen essen würde. Es geht mir aber nicht nur um die propädeutischen Zwecke, die ich hauptsächlich bei der akademischen Lehrtätigkeit im Bereich des römischen Rechts an der Universität Ljubljana verfolge. Darüber hinaus macht es mir große Freude, die unzureichend erforschten Quellen durchzublättern, Antworten auf unbeantwortete Fragen zur Debatte zu stellen und schließlich die Ergebnisse meiner Forschungen akademischen Kollegen und Studenten vorzulegen.

Vid Žepič, Rechtshistoriker, Ljubljana/Slowenien

 

Zweite, aktualisierte Auflage erschienen

 

 

Wege zur Rechtsgeschichte: Gerichtsbarkeit und Verfahren

In der Prozessrechtsgeschichte gab es nur zwei Epochen: die Epoche ohne staatliches Gewaltmonopol und diejenige mit staatlichem Gewaltmonopol seit 1495. Das Studienbuch zeigt, wo und in welchem historischen Umfeld diese Weichenstellungen entstanden sind und welche anderen Möglichkeiten es gab und gibt, Gericht und Prozess zu organisieren. Dabei geht es immer um den Zusammenhang zur Staatsgewalt (Herrschaft, Obrigkeit) und zur Professionalisierung der Juristen (gelehrtes, ungelehrtes Recht). Zeitlich reicht das Buch von der Völkerwanderungszeit bis heute. Inhaltlich werden die älteste einheimische Tradition und auch die Kirche mitberücksichtigt. Es handelt sich nicht um eine eng deutsche Rechtsgeschichte. Zum Mittelalter ist Skandinavien einbezogen, zum 19. Jahrhundert z.B. Frankreich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

 

Preisverleihung

Das Rektorat der WWU Münster hat Frau Dr. Clara Günzl den Dissertationspreis des Jahres 2020 zuerkannt.

 

Remonstrationsbedingungen am Institut für Rechtsgeschichte 

  • Die Remonstrationsfrist beträgt vier Wochen ab Vorlesungsbeginn.
  • Die Remonstration ist schriftlich beim Lehrstuhl einzureichen (eine E-Mail genügt nicht!).
  • Ein Ausdruck der Klausurlösung ist als Anlage beizufügen.
  • Die Remonstration hat im Einzelnen substanziell darzulegen und zu begründen, dass dem Korrektor bei der Bewertung ein inhaltlicher Fehler unterlaufen ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn etwas Zutreffendes als falsch oder etwas Vorhandenes als nicht geschrieben gewertet worden ist. Die schlichte Behauptung einer unangemessenen Benotung ist in keinem Fall ein zulässiger Remonstrationsgrund.
Petition gegen die Maskenpflicht

 

Hier finden Sie einen Link zur Plattform openpetition mit einer Petition gegen die Maskenpflicht:

https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/zugang-zum-rws-i-ohne-maskenpflicht-am-platz-im-einklang-mit-rektoratsbeschluss-2g#petition-main

Käte hamburger -kolleg

 

 

 

Im Juni 2021 startet in Münster das Käte Hamburger-Kolleg "Einheit und Vielfalt im Recht". Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website.

 

Seminarankündigung

 

Geschichte und allgemeine Probleme des Arzthaftungsrechts

Im Wintersemester 2021/22 veranstalten wir ein Seminar zum Thema:
Geschichte und allgemeine Probleme des Arzthaftungsrechts
Blockseminar auf der Wattstation Carolinensiel,
2. – 4. November 2021 (in Präsenz)

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer

IN DIESEM SEMINAR SIND NOCH PLÄTZE FREI.

 

Raumänderung

Die Vorlesung Geschichte der Rechtsdurchsetzung findet im Raum KTh V in der Johannisstr. 8-10 statt!

 

Verschobener Vorlesungsbeginn

Die Vorlesung Wege zur deutschen Rechtsgeschichte beginn beginnt eine Woche später: am 18. Oktober!

Öffnungszeiten des Sekretariats

Montag und Donnerstag von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Freitag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten richten Sie allgemeine Anfragen bitte per E-Mail an

ls.oestmann@uni-muenster.de

Alte Handschriften lesen lernen

Quellen sind spannend. Wer jedoch etwas über ihren Inhalt erfahren möchte, muss sie lesen können. Dies ist besonders bei alten Handschriften nicht leicht. Das Projekt Ad fontes der Universität Zürich bietet – didaktisch aufgearbeitet – Beispiele und Hilfestellungen an. Anhand verschiedener Quellen können Interessierte so das Lesen alter Handschriften erlernen. Daneben gibt es viele weitere hilfreiche Hinweise zum Umgang und zur Arbeit mit Quellen.

Sie finden das Projekt unter https://www.adfontes.uzh.ch/.