Hinweis zu den rechtsphilosophischen und -soziologischen Veranstaltungen:

  1. Die Vorlesungen „Grundzüge der Rechtsphilosophie“ und „Grundzüge der Rechtssoziologie“ sind ausschließlich Zwischenprüfungsveranstaltungen.
     
  2. Für das Schwerpunktbereichsstudium vorgesehen und als Grundlagenveranstaltung für alle Schwerpunktbereiche geöffnet ist hingegen die Vorlesung „Theorie des Privat- und Wirtschaftsrechts (Vertiefung Rechtsphilosophie)“. Diese Veranstaltung setzt nicht voraus, dass Sie zuvor die Vorlesung „Grundzüge der Rechtsphilosophie“ besucht haben.
     
  3. Rechtsphilosophische (und medizinrechtliche) Seminare sind von meiner Seite aus grundsätzlich für Studierende aller Schwerpunktbereiche geöffnet, mit Ausnahme des Schwerpunktbereichs 7 (Kriminalwissenschaften). Da die Rechtswissenschaftliche Fakultät der WWU die Empfehlung des Wissenschaftsrats nicht umgesetzt hat, zur Stärkung der Wissenschaftlichkeit des Studiums die Schwerpunktbereichsausbildung umzustrukturieren und künftig einheitlich mehrere Seminare – namentlich in den Grundlagenfächern – vorzusehen, müssen Sie sich im Zweifel weiterhin bei den Verantwortlichen Ihres Schwerpunktbereiches erkundigen, ob das Seminar für die (bzw. für eine) häusliche Arbeit (§ 28 Abs. 3 S. 3 JAG bzw. § 27 der Prüfungsordnung) in Ihrem Schwerpunktbereich anerkannt wird. Nach gegenwärtigem Stand ist in einigen Schwerpunktbereichen (z.B. 1, 2 und 5) die Anfertigung der häuslichen Arbeit im Rahmen eines Grundlagenseminars immer möglich. Andere Schwerpunktbereiche legen hingegen Wert darauf, dass Sie Ihre Arbeit ausschließlich im Rahmen eines Seminars innerhalb des entsprechenden Schwerpunktbereichsangebots verfassen. Wieder andere sind zufrieden, wenn das von Ihnen bearbeitete (Grundlagen-) Thema einen inhaltlichen Bezug zu Ihrem Schwerpunktbereich aufweist (Die „Studienpläne für die Schwerpunktbereiche“ sehen in § 5 vor, dass die „Seminararbeit [...] in einem Gebiet anzufertigen [ist], das dem gewählten Schwerpunktbereich zugewiesen ist“). Bestimmte Schwerpunktbereiche (etwa 3 und 7) sind grundsätzlich grundlagenavers. Zu einer einheitlichen Regelung konnte sich die Münsteraner Fakultät bisher nicht durchringen. Also: Fragen Sie!
     
  4. Teilnehmer/innen des Schwerpunktbereichs 9 (Rechtswissenschaft in Europa) sind immer willkommen. Das Seminar kann immer als sog. „drittes Seminar“ (mit der Kurzfassung einer Seminararbeit) gewählt werden.
     
  5. Soweit noch Platz ist, können Sie Seminare nach Anmeldung an meinem Lehrstuhl auch probehalber besuchen.
     
  6. Die Seminare beginnen in der Regel mit einem Propädeutikum.
     
  7. Die Informationsveranstaltungen zu den Seminaren und die vorläufige Vergabe der Themen finden grundsätzlich vor dem WILMA-Anmeldeschluss statt. Mit Blick auf den Forschungscharakter des Seminars müssen Sie die Möglichkeit haben, zu klären, mit welcher Thematik Sie sich vertieft wissenschaftlich beschäftigen wollen, bevor Sie sich verbindlich zu einer Seminarveranstaltung anmelden. Termin zur Abgabe der schriftlichen Arbeit ist in der Regel gegen Ende der auf das Seminar folgenden vorlesungsfreien Zeit. Die Benotung erfolgt dann im Laufe des folgenden Semesters. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung.