Rückblick "Legal Tech"

Nach einer kurzen Einführung in die Themen des Tages sowie die (Non-Code) Legal-Tech-
Software BRYTER teilten sich die Studierenden in drei Gruppen auf. Jede der Gruppen
wurde durch eine Anwältin oder einen Anwalt der Kanzlei betreut. Zusätzlich stand den
Gruppen noch ein Legal-Tech-Engineer der Kanzlei als Ansprechpartner zur Verfügung.


In der anschließenden Gruppenarbeit beschäftigten sich die Studierenden mit der Frage,
wie regelmäßig auftretende arbeitsrechtliche Fragestellungen durch Softwarelösungen
effizient gelöst werden können. Als Ergebnis entstanden die Tools „Gründung und Größe
eines Betriebsrats“, „Der Standort-Check“ und „Der Betriebsrats-Anhörungs-Check“.


Für die Programmierung standen den Gruppen knapp drei Stunden zur Verfügung. Hierbei
war zunächst ein Konzept zu erarbeiten, das anschließend technisch umzusetzen war. Bei
der Aufstellung des Konzepts war zunächst juristisches Abstraktionsvermögen gefragt.
Die einschlägige Norm war zu zerlegen und zu abstrahieren, um die einzelnen
Tatbestandsmerkmale und Rechtsfolgen in Entscheidungsbäume einzuteilen.
Anschließend erfolgte in den Gruppen die gemeinsame Programmierung. Trotz des für
viele Teilnehmer ungewohnten und aus dem Studium noch nicht so bekannten
technischen Programmierens, schafften es alle Gruppen, ihr eigenes Legal-Tech-Tool zu
entwickeln.


Die einzelnen Tools pitchten die Gruppen anschließend vor allen anderen Teilnehmenden.
Hierbei war der Kreativität der Vorträge keine Grenze gesetzt.


Der Abschluss des Abends erfolgte auf Einladung der Kanzlei Kliemt am Aasee bei Pizza
und Bier. Hierbei kürte die aus Prof. Malorny und den Mitarbeitern der Kanzlei
KLIEMT.arbeitsrecht bestehende Jury auch das Siegerteam. In entspannter Atmosphäre
und bei guten Gesprächen über Chancen von Legal-Tech und der Nutzung in der Praxis
klang der Abend aus.


Wir danken allen mit Begeisterung teilnehmenden Studierenden sowie der Kanzlei
KLIEMT.arbeitsrecht für diesen außergewöhnlichen Nachmittag.