Das erste Parlament Westfalens trat am 29. Oktober 1826 unter dem Vorsitz von Karl Freiherr vom Stein in der Aula des fürstbischöflichen Schlosses zu Münster zusammen. Am Vorabend des 200-jährigen Jubiläums veranstaltete das Freiherr-vom-Stein-Institut an eben jenem Ort eine Festveranstaltung. Vertreter nordrhein-westfälischer Institutionen, sowie Festredner Prof. Dr. Bodo Pieroth, emeritierter Professor für Öffentliches Recht an der Universität Münster, hoben dabei die Bedeutung des ersten Westfälischen Provinziallandtags, als erste politische Gesamtvertretung Westfalens, für den Beginn des Parlamentarismus und die Entwicklung einer regionalen Selbstverwaltung hervor.
Am 22.10. 2026 unterzeichneten die Universität Münster und die Dr. Paul-Otto Faßbender Stiftung für Bildung und Wissenschaft im Beisein der Präsidentin des OLG Hamm die Vereinbarung für ein Projekt, das die Chancen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz im Versicherungsprozess erforscht. Richter und Informatiker Mazlum Dalin untersucht, ob die schwierigen Abwägungen bei der Quotelung der Versicherungsleistung mithilfe eines KI-Modells rechtssicherer und gerechter getroffen werden können.
Am 13. Oktober 2026 startete die Ringvorlesung „Das Recht der DDR – eine Annäherung“ an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät mit einem sehr gut besuchten Vortrag von Prof. Dr. Fabian Wittreck zum Verfassungsrecht der DDR.
Zum Auftakt des neuen Semesters hieß der Dekan, Prof. Dr. Mark Deiters, die Erstsemesterstudierenden an der Rechtswissenschaftliche Fakultät herzlich willkommen.
Der Abschluss des Studiums ist allemal ein Grund zu feiern. Wir freuen uns besonders, Sie aus diesem feierlichen Anlass in der Aula des Schlosses begrüßen zu dürfen.