Begrüßung der Erstsemesterstudiernden im Wintersemester 2026/2027

Zum Auftakt des neuen Semesters hieß der Dekan, Prof. Dr. Mark Deiters, die Erstsemesterstudierenden an der Rechtswissenschaftliche Fakultät herzlich willkommen. Der Dekan gratulierte den Studierenden zur Wahl des Studienortes, auch wenn man sich an die besonderen Gefahren des Straßenverkehrs zunächst gewöhnen müsse.
Ganz praktisch beginne nun das Studium mit der ersten Vorlesung zum Allgemeinen Teil des Strafrechts. Von diesem Rechtsgebiet sei die Vorstellung wahrscheinlich bei einigen schon durch amerikanische Film- und Fernsehproduktionen geprägt. Davon unterscheide sich das hiesige System doch merklich, was in Anbetracht der aktuellsten Entwicklungen vielleicht auch ganz gut sei.

Für den bevorstehenden Studienbeginn gab der Dekan drei Anregungen mit auf den Weg:
Erstens betonte er, wie wichtig es sei, sich bewusst zu machen, dass der eigene Werdegang offen ist. Die Studierenden hätten die Freiheit, ihren Weg selbst zu gestalten und Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Rat fänden sie dabei jederzeit an der Universität.
Zweitens blickte er auf den Beginn seines eigenen Studiums im Jahr 1990 zurück, als die deutsche Teilung zwischen Ost und West endete und der Kalte Krieg sich erschöpft hatte. Die Demokratie schien als Staatsform der Zukunft gesetzt, und manche sprachen bereits vom Ende der Geschichte. Dieser Rückblick verdeutlichte, dass sich die Erwartungen und Perspektiven seiner Generation von den heutigen unterscheiden. Daraus leitete er ab, stets kritisch gegenüber den Auffassungen anderer und vor allem auch gegenüber den eigenen zu bleiben.
Drittens wies er darauf hin, dass die Studierenden stets zuversichtlich bleiben sollten. Das Studium der Rechtswissenschaften sei anspruchsvoll, jedoch gut zu bewältigen. Schließlich hätten auch frühere Generationen diese Herausforderung erfolgreich gemeistert.
Allen Erstsemesterstudierenden einen erfolgreichen und inspirierenden Start ins Studium!
