Stellenausschreibungen – SFB Recht und Literatur

An unserem Lehrstuhl sind zum 1.1.2020 zwei Stellen (jeweils 65 %) für wiss. Mitarbeiterinnen bzw. wiss. Mitarbeiter zu besetzen.
Die beiden Stellen gehören dem neuen Sonderforschungsbereich "Recht und Literatur" an, der sich auch durch sein Graduiertenkolleg auszeichnet.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Die Stellenausschreibungen finden Sie hier und hier.

Tagung: »Kollisionsrecht 4.0«

Die digitale Revolution ist die zentrale gesamtgesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ihre Chancen und Risiken fordern nahezu alle Wissenschaftsdisziplinen heraus. Auch das Recht und die Rechtswissenschaft nehmen künstliche Intelligenz, smart contracts und Kryptowährungen verstärkt in den Blick. Im Internationalen Privatrecht steht die wissenschaftliche Aufarbeitung der digitalen Revolution noch an den Anfängen. Bedarf es neuer, auf die digitale Revolution passgenau zugeschnittener Instrumente – ein „Kollisionsrecht 4.0“? 
-> Antworten zu dieser Frage finden Sie am 8. November auf unserer Tagung: https://zivindico.uni-muenster.de/e/kollisionsrecht 

Wirtschaft, Politik & Recht im Film: "Terror. Ihr Urteil"

Am Dienstag, den 18.6.2019 um 18 Uhr findet im SCH100.3 eine Filmvorstellung von Ferdinand von Schirachs "Terror. Ihr Urteil" mit einem einführenden Vortrag von Prof. Stefan Arnold statt. In dem einführenden Vortrag wird es auch Einblicke in das interdisziplinäre Forschungsprojekt Recht und Literatur geben. Weitere Informationen sind hier zu finden.

 

Schwerpunktseminar: „Korrekturmechanismen im Internationalen Privatrecht“
Wintersemester 2019/2020

Das Seminar widmet sich Korrekturmechanismen im Internationalen Privatrecht – also jenen Instituten und Mechanismen, die in einem weiten Sinne Anknüpfungen oder Anknüpfungsergebnisse korrigierend verändern. Welche Zwecke verfolgen diese Korrekturmechanismen? Wie verhalten sie sich zu grundlegenden Prinzipien des Internationalen Privatrechts – etwa seiner Leitidee der engsten Verbindung oder auch der Parteiautonomie? Welche Schwierigkeiten sind mit der Anwendung solcher Mechanismen in Theorie und Praxis verbunden? Fragen dieser Art sollen im Rahmen des Seminars untersucht werden. Es richtet sich inhaltlich insbesondere an Studierende des SP 4 (Internationales Recht, Europäisches Recht, IPR), steht aber grundsätzlich auch TeilnehmerInnen anderer Schwerpunktbereiche in gleicher Weise offen. Fragen zur Anrechnung können gerne im Vorhinein geklärt werden, dabei kann auch eine Anpassung der Themen in Absprache mit dem Seminarleiter erfolgen.

Eigene Vorschläge für Themen können sehr gerne mit der Anmeldung per E-Mail eingereicht werden. Alternativ ist eine Auswahl aus den Themen in der ausführlichen Seminarankündigung möglich, der auch Informationen zur Anmeldung entnommen werden können.

 

Ringvorlesung: Zwecke des Privatrechts
 
Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung 'Zwecke des Privatrechts' sowie umfangreiche Berichte und Fotos finden Sie auf unserer Facebookseite.
 
Ausführliche Artikel zu den Vorträgen 'Paternalismus im Privatrecht' von Prof. Dr. Marietta Auer, M.A., LL.M., S.J.D. (Harvard)  und 'Diskriminierungsschutz als Privatrechtszweck' von Prof. Dr. Michael Grünberger, LL.M. (NYU) finden Sie außerdem auf der Fakultätswebsite.
LL.M., S.J.D. (Harvard)  und 'Diskriminierungsschutz als Privatrechtszweck' von Prof. Dr. Michael Grünberger, LL.M. (NYU) finden Sie außerdem auf der Fakultätswebsite.
 
Seminar: Zwecke des Privatrechts

Auch im Sommersemester 2019 bietet Prof. Arnold das Seminar 'Zwecke des Privatrechts' an.

Relevante Termine:
Anmeldeschluss in WILMA II: 14.01.2019. 
Vorbesprechung und Themenvergabe: 23.1.2019, 12-13 Uhr, Raum J 207.
Abgabe der Seminararbeiten: 24.06.2019
Mündliche Vorträge: 27/28.06.2019

Nähere Informationen und Themenvorschläge finden Sie hier und im VK-Online

Ringvorlesung: Zwecke des Privatrechts

Verfolgt das Privatrecht wirklich keine Zwecke, außer „es selbst zu sein“? Oder geht es doch um mehr – etwa Gerechtigkeit, Effizienz oder Gemeinwohl? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich die monatliche Ringvorlesung „Zwecke des Privatrechts“. Sie richtet sich an alle, die sich für die Grundlagen des Privatrechts und seine interdisziplinären Bezüge interessieren. Die Vortragsreihe spricht Juristinnen und Juristen aller Fachrichtungen ebenso an wie Vertreter anderer Disziplinen (etwa der Philosophie, der Ökonomie oder der Psychologie), für die das Privatrecht aus ihrer jeweiligen Fachperspektive in den Blick kommt.

Im Zuge der Vortragsreihe untersuchen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einzelne Facetten möglicher Privatrechtszwecke. Im Wintersemester 2018/2019 stehen vier Vorlesungen auf dem Programm.

Den Auftakt bildet der Vortrag „Zwecke des Privatrechts — Ein Panorama“ von Prof. Dr. Gerhard Wagner, LL.M. (Chicago) am24.10.2018. Ihm folgen Jun.-Prof. Dr. Franziska Weber, LL.M. (Maastricht) (Effizienz als Leitmotiv des bürgerlichen Rechts?, 13.11.), Prof. Dr. Michael Grünberger, LL.M. (NYU) (Diskriminierungsschutz als Privatrechtszweck, 11.12.) und Prof. Dr. Marietta Auer, M.A., LL.M., S.J.D. (Harvard) (Paternalismus im Privatrecht, 29.01.).

Flyer

Seminar: Zwecke des Privatrechts

Das Seminar „Zwecke des Privatrechts“ richtet sich an alle, die sich für die Grundlagen des Privatrechts und seine interdisziplinären Bezüge interessieren. Nähere Informationen finden Sie hier und im VK-Online.

Tagung zu den Güterrechtsverordnungen in Innsbruck

Gemeinsam mit Simon Laimer (Innsbruck) veranstaltet Stefan Arnold vom 16.11.2018 bis 17.11.2018 eine Tagung in Innsbruck zu den Europäischen Güterrechtsverordnungen. Sie gelten ab dem 29.1.2019. Damit wird das Internationale Güterrecht auf eine völlig neue Grundlage gestellt. Die Tagung analysiert die neue Rechtslage aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis. Nähere Informationen finden Sie hier

Auszeichnung

Die von Stefan Arnold betreute Dissertation „Form und Vollzug von Schenkungen" von Frau Dr. Mag. Marie-Therese Fritzer wurde mit dem Best of REWI-Preis 2017 ausgezeichnet, mit dem die besten Diplomarbeiten und Dissertationen der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz geehrt werden. (12/2017)