
Alle zwei Jahre findet der Moot Court des Bundesarbeitsgerichts statt. 32 Teams verschiedener deutscher Universitäten treten hier in einem fiktiven Rechtsstreit gegeneinander an. Am zehnten Durchgang im Wintersemester 2025/26 nahmen sechs Studierende der Universität Münster teil. Nach monatelanger Vorbereitung, die mit dem Erhalt des Sachverhalts im Juli 2025 begann und insbesondere die Ausarbeitung der Schriftsätze sowie die intensive Vorbereitung der mündlichen Verhandlungen umfasste, reisten die beiden Teams – bestehend aus Lilly Augustin, Noah Hüls, Ella Wolff sowie Nele Hundertmark, Sophia Dollriess und Kaysa Bast – am 22. Januar 2026 zum BAG nach Erfurt. Betreut wurden die Teams von Prof. Dr. Anne Christin Wietfeld, Prof. Dr. Friederike Malorny, Christian Seelhöfer und Henrik Meyer vom Institut für Arbeits-, Sozial und Wirtschaftsrecht der Universität Münster.
Der zugrunde liegende Fall war von erheblicher Komplexität geprägt und stellte die Teilnehmenden insbesondere in prozessualer Hinsicht vor hohe Herausforderungen. Auch wenn es am Ende nicht für einen Sieg reichte, erhielten beide Teams von den Richterinnen und Richtern des Bundesarbeitsgerichts ein sehr positives Feedback zu ihren Schriftsätzen und mündlichen Vorträgen.
Die Teilnahme am BAG Moot Court stellte für die Studierenden insgesamt eine äußerst wertvolle und praxisnahe Erfahrung dar, die durch intensiven fachlichen Austausch und die Auseinandersetzung mit anspruchsvollen arbeitsrechtlichen Fragestellungen geprägt war.
Ermöglicht wurde die Teilnahme durch den VFA sowie die Kanzlei EmLab (Hamburg), die die Hotel- und Reisekosten übernommen haben. Große Unterstützung kam auch von den Richterinnen und Richtern des LAG Hamm, die die Teams in ihrer Vorbereitung auf den Wettbewerb unterstützt haben. Die Teams bedanken sich herzlich bei allen Förderinnen und Förderern, die diese großartige Erfahrung ermöglicht haben.