Prof. Dr. Sabine Schlacke

Sabine Schlacke absolvierte von 1987 bis 1993 ein Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Lausanne. 1993 erhielt sie ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und promovierte im Rahmen des Graduiertenkollegs „Risikoregulierung und Privatrechtssystem“ an der Universität Bremen zum Thema „Risikoentscheidungen im europäischen Lebensmittelrecht“ (1997).  
Ihr Rechtsreferendariat legte sie 2000 am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg ab. Von 2000 bis 2007 war sie wissenschaftliche Assistentin und (ab 2002) Koordinatorin des Ostseeinstituts für Seerecht, Infrastruktur- und Umweltrecht der Universität Rostock. Dort habilitierte sie 2007 zum Thema „Überindividueller Rechtsschutz“ und erhielt die Lehrbefugnis für die Fächer „Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung“.

Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Universität Leipzig (WS 2007/2008) erhielt sie 2008 eine Professur für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt deutsches, europäisches und internationales Umweltrecht, Verwaltungsrecht an der Universität Bremen. 2013 folgte sie einem Ruf der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo Schlacke seitdem als Professorin für Öffentliches Recht, insbesondere Bau-, Planungs- und Umweltrecht sowie als geschäftsführende Direktorin des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht (IUP) tätig ist.

Seit 2008 ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), seit Dezember 2016 Co-Vorsitzende des WBGU. Seit 2011 ist sie Mitglied des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen und seit 2019 dessen Vizepräsidentin. Schlacke ist in zahlreichen weiteren wissenschaftlichen Gremien tätig (u.a. Direktorin des Zentralinstituts für Raumplanung, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). Sie ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Umweltrecht e.V. und unterstützt seit 2014 das Umweltministerium (BMUB) in verschiedenen Beratungsgremien in Peking.

 

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