Münsteraner Gespräche zum Umwelt- und Planungsrecht: Die neue Bauordnung in Nordrhein-Westfalen

Am 8. Mai 2019 fanden Münsteraner Gespräche zum Umwelt- und Planungsrecht in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Raumplanung (ZIR) statt. Thema war die neue Bauordnung in NRW, welche zum 01.01.2019 in Kraft getreten ist (siehe die Synopse zur Bauordnung sowie die Handlungsempfehlung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW) . Vor rund 60 Gästen sprachen Dr. Alexander Petschulat (hier geht es zu seinem Vortrag), Justiziar der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, sowie Rudolf Graaff, Beigeordneter des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen.

Neues WBGU-Gutachten "Unsere gemeinsame digitale Zukunft"

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat am 11.04.2019 sein Gutachten "Unsere gemeinsame digitale Zukunft" an die Bundesminsterin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und an die Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergeben.

Zum Entwurf des Bundes-KlimaschutzG:

Es sei ein politischer Fortschritt, aber werde noch zu wenig europäisch gedacht. Lesen Sie hier den Standpunkt von Prof. Dr. Sabine Schlacke im Tagesspiegel Background.

Verleihung Umweltpreis 2018

Bei der diesjährigen Verleihung des Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt nahm Prof. Dr. Schlacke am Symposium zum Thema „Klimakonferenz in Katowice: Wie erreichen wir die Klimaziele?“ teil. Fotos Video

Klimapolitik "zeit-gerecht" gestalten

Nur wenn Klimapolitik gerecht gestaltet wird, kann sie auch erfolgreich sein. Voraussetzung dafür ist, dass die Dringlichkeit des Klimaschutzes ernst genommen wird und die Interessen der Betroffenen – als potenziell Geschädigte von Klimaänderungen sowie als Betroffene des notwendigen Strukturwandels für den Klimaschutz – gleichermaßen berücksichtigt werden. Das ist die Botschaft des aktuellen Politikpapiers des WBGU, das am 31. August 2018 an Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht wurde. Mehr erfahren

WBGU: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Eine große technische Revolution ist im Gang. Wie wird sie das Zusammenleben der Menschheit auf diesem Planeten verändern? Welchen Zielen wird sie dienen? Welche Chancen und Risiken bringt sie mit sich? Wem wird sie Macht verleihen oder nehmen? Wie kann sie genutzt werden, um die großen Menschheitsherausforderungen zu lösen?
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Der Umzug der Menschheit - Die transformative Kraft der Städte

Prof. Dr. Schlacke ist Vorsitzende im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), ein von der Bundesregierung eingesetztes unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium. Seine Hauptaufgabe ist unter anderem globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu analysieren und darüber in Gutachten zu berichten.

Weitere Informationen sowie das Hauptgutachten finden Sie hier.

Zentralinstitut für Raumplanung erhält Halstenberg-Preis

Für seine besonderen Verdienste in der langjährigen Forschung im Bereich des Raumplanungsrechts mit seinen Bezügen zum Umweltrecht und Europarecht hat die Landesgruppe NRW der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung dem ZIR den Halstenberg-Preis verliehen.

 

Sommerschule "Klima und Ozean" auf der Polarstern

Das Forschungsschiff Polarstern ist das wichtigste Werkzeug der deutschen Polarforschung und das Flaggschiff des Alfred-Wegener-Institutes. Während der Fahrt von Bremerhafen nach Kapstadt findet an Bord eine Sommerschule zum Thema "Klima und Ozean" für die naturwissenschaftlichen Nachwuchskräfte statt, bei der auch Prof. Dr. Schlacke eines von fünf Projekten leitet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellungnahme zur Anpassung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz

Im September 2016 wurde Prof. Dr. Schlacke im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes und anderer Vorschriften an europa- und völkerrechtliche Vorgaben im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit angehört.

Die schriftliche Stellungnahme finden Sie hier.

Licht und Glas: Rechtsfragen der Gefährdung von Arten

Zum 01.12.2016 läuft zudem das einjährige Drittmittelprojekt F+E-Vorhaben “Licht und Glas: Rechtsfragen der Gefährdung von Arten durch Licht und Glas. Das Projekt befasst sich mit den rechtlichen Anforderungen de lege lata und den gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungsmöglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung von Gefahren durch Licht und Glas für wildlebende Tierarten. Es soll Defizite und Lücken aufzeigen sowie Vorschläge zur Fortentwicklung unterbreiten. Die Schwerpunkte der Untersuchung bilden dabei das Naturschutzrecht (insbesondere das Artenschutzrecht), das Umwelt- und Planungsrecht sowie das Baurecht.

ESYS- Energiesysteme der Zukunft (Phase 2)

Seit März 2016 ist Prof. Dr. Schlacke Sektionsleiterin der rechtswissenschaftlichen Sektion in dem interdisziplinären Projekt "ESYS- Energiesystem der Zukunft". Um die Energiewende erfolgreich umzusetzen, bedarf es einer breit angelegten wissenschaftlichen Begleitung. Die Initiative Acatech- Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften bündelt die Expertise von mehr als 100 Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen. Sie erarbeiten gemeinsam Handlungsoptionen für die Umsetzung einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energiewende.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kopernikus-Projekte (ENavi) für die Energiewende im Förderbereich "Systemintegration: Transformation und Vernetzung der Energieversorgung"

Das Projekt ENavi zielt darauf ab,

  • ein tieferes Verständnis des komplex vernetzten Energiesystems im Energiebereich und den damit verbundenen Bereichen wie Industrie und Konsum zu gewinnen,
  • Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie die Komponenten des zukünftigen Energiesystems unter Berücksichtigung der energiepolitischen Ziele und (u. a. rechtlichen Rahmen-) und Randbedingungen systemisch integriert werden können,
  • so präzise wie möglich abzuschätzen, welche Folgen eine bestimmte Maßnahme kurz-, mittel- und langfristig auf das Energiesystem haben würde und schließlich
  • im transdisziplinären Diskurs Optionen für wirksame Maßnahmen zu generieren.

Eines der zentralen Produkte des Projekts ist ein Navigationsinstrument, mit dem die Forscher die Wirkungen und Nebenwirkungen von wirtschaftlichen oder politischen Maßnahmen im Voraus abschätzen wollen. Es soll dabei helfen, die entscheidenden Fragen zu beantworten: Wie kann man verhindern, dass die Energiewende die einkommensschwachen Gruppen in Deutschland nicht zu stark belastet? Mit welchen Maßnahmen kann man effektiv und effizient die Elektromobilität in Deutschland fördern? Oder: Wie können mehrere zehntausend Lieferanten von Solarstrom auf privaten Dächern sinnvoll synchronisiert werden?
Die Analyse von Maßnahmen über verschiedene Modellregionen hinweg unterstützt zusätzlich das bessere Verständnis der Erfolgsfaktoren für den Umbau des Energiesystems.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Drittmittelprojekte

Eine Auflistung der Drittmittelprojekte von Prof. Dr. Schlacke finden Sie hier.