Am 8. November findet das Kriminalwissenschaftliche Kolloquium statt.  Gina Wollinger wird dort zum Thema „Phänomen Wohnungseinbruch Entwicklung, Strafverfolgung und die Perspektive reisender Täter“ vortragen.

Fast zehn Jahre lang (2006 bis 2015) stieg die Fallzahl im Bereich Wohnungseinbruch, während die Aufklärungsquote konstant auf einem niedrigen Niveau blieb. Im öffentlichen und medialen Fokus stehen dabei immer wieder die Fragen nach den Gründen des rasanten Anstiegs, die Situation der Opfer, welche Möglichkeiten die Polizei und Justiz nutzen sollte und wer die Täter sind.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) geht seit vier Jahren diesen und weiteren Fragen in wissenschaftlichen Untersuchungen nach. Im Rahmen des kriminalwissenschaftlichen Kolloquiums wird Gina Rosa Wollinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am KFN, zentrale Befunde dieser Studien vorstellen. Insbesondere wird dabei auf regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands, die Arbeit der Ermittlungsbehörden und die Perspektive von Tätern aus dem Ausland, den sogenannten reisenden Tätern, eingegangen werden.

 

Zeit: 18 Uhr s. t. bis 19.45 Uhr

Ort: Hörsaal H3

 

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