Vom 25. bis 28. September 2019 findet an der Universität Münster das chinesisch-deutsche kriminal-wissenschaftliche Kolloquium zum Thema „Kriminalität, Strafverfahren und Strafvollzug in der Volks-republik China und in Deutschland“ statt.

Im Rahmen des Kolloquiums werden UniversitätsprofessorInnen und PraktikerInnen aus China und Deutschland zu aktuellen Fragen des Strafrechts und der Kriminologie in einen Dialog treten. Die Vorträge und Diskussionen sollen derzeitige Entwicklungen des materiellen und prozessualen Strafrechts, der Kriminologie, des Strafvollzugs und Jugendkriminalrechts ebenso thematisieren wie Herausforderungen für die Praxis der Strafverfolgung.
Zu der chinesischen Delegation gehören unter anderem Prof. Chen Guangzhong (Ehrenpräsident der Forschungsgesellschaft für Strafprozessrecht in China, Professor an der China University of Political Science and Law), Prof. Dr. Li Bensen (Professor und Vizedirektor am Institut für Prozessrecht, China University of Political Science and Law) und Prof. Dr. Xiong Qiuhong (Chinese Academy of Social Sci-ences, Vizedirektorin für die Abteilung der Justizreform am Obersten Volksgerichts). Die Themen, zu denen die chinesischen Kollegen sprechen werden, beinhalten Fragen der Strafprozessrechtsreform in China, Fehlurteile im chinesischen Strafjustizsystem sowie „Big Data“ und Strafverfolgung in China. Auf deutscher Seite werden Hans-Jörg Albrecht (Max-Planck-Institut, Freiburg), Frieder Dünkel (Uni Greifs-wald), Jens Puschke (Uni Marburg), Henning Radtke (Bundesverfassungsgericht) und Sabine Swoboda (Uni Bochum) gemeinsam mit den Münsteranern Klaus Boers, Mark Deiters, Michael Heghmanns, Ulrich Stein und Moritz Vormbaum referieren und kommentieren.

Das endgültige Programm und weitere Details werden Ende August 2019 bekannt gegeben. Bei Rückfragen sowie Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich gern an kr3@uni-muenster.de.