XXI. Deutsch-polnisches Verwaltungskolloquium in Berlin

Bild: Die Organisatoren des diesjährigen deutsch-polnischen Verwaltungskolloqiums (v. l.): Prof. Dr. H. Wißmann, Prof. Dr. M. Ruffert, Prof. Dr. R. Grzeszczak (Warschau), Prof. Dr. A. Wròbel (Warschau).

Vom 22. bis zum 25. September 2019 fand in Berlin das XXI. Deutsch-polnische Verwaltungskolloquium in Kooperation der Humboldt-Universität Berlin, der Universität Warschau und der WWU Münster statt. Geleitet wird das Kolloquium auf deutscher Seite von Prof. Dr. Hinnerk Wißmann, KWI, und Prof. Dr. Matthias Ruffert, HU Berlin. Bereits seit 1978 tagt diese Gruppe von jeweils 20 polnischen und deutschen Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern des Öffentlichen Rechts, viele von ihnen zugleich hochrangige Richter, im Zweijahresrhythmus abwechselnd in Polen und Deutschland und pflegt damit eine jahrzehntelange Zusammenarbeit, die nicht nur geographische Grenzen überwindet. In diesem Jahr wurden unter dem Titel „Verwaltungsrecht als politisches Recht“ Themen des Parlaments- und Parteienrechts, des Kommunikations- und Informationsrechts sowie des Rechts des Öffentlichen Dienstes anhand von vier deutsch-polnischen Vortragspaaren diskutiert. Das Kolloquium war Gast im Deutschen Bundestag beim Direktor des Deutschen Bundestages, Staatssekretär Prof. Dr. Horst Risse sowie bei der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe unter der Leitung von Manuel Sarrazin, MdB. Ebenfalls wurde sie im Namen des Auswärtigen Amtes von der deutschen Generalkonsulin in Danzig, Frau Prof. Dr. h.c. Cornelia Pieper empfangen. Besonders erfreulich mit Blick auf die Zukunft der traditionsreichen Kooperation war in diesem Jahr die Teilnahme zahlreicher junger polnischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Kolloquiums wurde neben universitären Mitteln durch die Fritz Thyssen Stiftung, den DAAD und die Hohbühl-Stiftung gefördert.