Öffnungsperspektive für die Universitäten gefordert

Obwohl Bildung als elementar gilt, ist von Lockerungen für den Universitätsbetrieb kaum die Rede. 

Trotz der erheblichen Belastung für Studierende und Lehrende, die die Online-Lehre darstellt, gibt es keine Perspektive. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens werden durch Hygienemaßnahmen und Sicherheitskonzepte Lockerungen ermöglicht, die Universitäten jedoch bleiben außen vor. 

Es bleibt unberücksichtigt, dass die digitalen Semester, die Universität einer ihrer wichtigsten Elemente kostet: die Begegnung. Studierende und Lehrende leiden unter der rein virtuellen Lehre sowie unter den mangelnden Austauschmöglichkeiten. 

Wenngleich seit dem vergangenen Wintersemester die Forderungen von Studierenden laut werden, zumindest schrittweise und selbstverantwortlich in die Präsenzlehre zurückzukehren, werden diese Vorschläge von der Politik ignoriert. 

Es scheint der Grundsatz zu gelten: wer nichts produziert, hat nichts zu melden. 

Dabei muss der wissenschaftliche Diskurs aufrechterhalten werden. Und dafür sind eine ausgewogene Mischung von Präsenz- und Online-Veranstaltungen unerlässlich. 

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