Jornadas Hispano-Alemanas

Am 22. und 23. November haben an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der WWU die vierten Deutsch-Spanischen Zivilrechtsgespräche (Jornadas Hispano-Alemanas) stattgefunden. Wiederum haben Rechtswissenschaftler aus Spanien (Universidad Carlos III und Universidad Autónoma) und Deutschland (Universitäten Bielefeld, München und Münster) über ein Thema aus dem Europäischen Privatrecht referiert und diskutiert.

Dieses Mal ging es um den Einfluss der Rechtsprechung des EuGH auf die nationalen Privatrechtsordnungen. Den unionsrechtlichen Hintergrund der Gespräche bildeten vor allem die Klauselrichtlinie 93/13/EWG und die Verbrauchsgüterkaufrichtlinie 1999/44/EG. Gesprochen wurde über die Reaktionen des Gesetzgebers und der nationalen Gerichte auf Vorabentscheidungen des EuGH. Die einzelnen Vorträge deckten ein breites Spektrum ab; es ging um Fragen aus dem Kaufrecht, dem Vollstreckungsrecht, dem AGB-Recht, dem Verbraucherkreditrecht und dem Wettbewerbsrecht. In seinem abschließenden Fazit führte Prof. Reiner Schulze die Ergebnisse der Referate zusammen.