Der Verfassungsrechtliche Moot Court im Sommersemester 2017

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät und insbesondere der Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie empirische Rechtsforschung haben am Freitag, den 30. Juni 2017 und Samstag, den 01. Juli 2017 wie in jedem Jahr den Verfassungsrechtlichen Moot Court veranstaltet. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb zwischen studentischen Teams, bei dem eine Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht simuliert wird. Es wird ein Fall verhandelt, der aktuelle verfassungsrechtliche Fragen zum Gegenstand hat. Die Teilnehmer erarbeiten in kleinen Teams im Laufe des Sommersemesters einen komplexen Sachverhalt und halten am Wettbewerbstag dann in der Rolle als Kläger oder Beklagter entsprechende Plädoyers vor einer ehrenamtlichen Richterbank aus Professoren und Praktikern.

Plädoyer der Beschwerdeführer im Finale

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs war "Stille Nacht?! – Der Streit um den Feiertagsschutz". Die Vorrunden fanden im Bispinghof 2 statt, die Finalrunden dann wieder in den ehrwürdigen Räumlichkeiten des Oberverwaltungsgerichts und Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen im Aegidiikirchplatz in Münster.

Teilnehmen konnten alle Studierenden der Westfälischen Wilhelms-Universität, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs in ihrem ersten bis dritten Fachsemester Rechtswissenschaften studieren oder den Bereich Rechtswissenschaften als Teil eines Bachelor-Studiums belegen. In diesem Jahr traten 36 Studierende des ersten bis dritten Fachsemesters beim Wettbewerb an.

Das BVerfG zieht sich zur Beratung zurück

Von der rechtwissenschaftlichen Fakultät waren Prof. Dr. Bodo Pieroth, Prof. Dr. Fabian Wittreck, Prof. Dr. Niels Petersen, Michaela Hailbronner, LL.M, J.S.D. (Yale) sowie Felix Fouchard als Richter vertreten. Zudem waren Dr. Antje Wittmann von Baumeister Rechtsanwälte sowie die Richter und Richterinnen der Verwaltungsgerichtsbarkeit Dr. Gudrun Dahme, Dr. Katrin Hahghu, Jörg Sander und Dr. Fohlbeck dabei.