Bundeskabinett beruft WBGU-Mitglieder

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Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat das Bundeskabinett heute der Neuberufung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) für die achte Amtsperiode zugestimmt. Die Berufung gilt vom 1. November 2020 bis zum 31. Oktober 2024. 

Als Beiratsmitglieder bestätigt werden die bisherigen Vorsitzenden Sabine Schlacke, Professorin für Öffentliches Recht und geschäftsführende Direktorin des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht an der Universität Münster, und Karen Pittel, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität München und Direktorin des Zentrums für Energie, Klima und erschöpfbare Ressourcen des Ifo-Instituts, sowie Markus Fischer, Professor für Pflanzenökologie und Vizedirektor am Institut für Pflanzenwissenschaften sowie Direktor des Botanischen Gartens der Universität Bern.

Neu in den Beirat berufen werden Alexander Bassen, Professor für Kapitalmärkte und Unternehmensführung an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg, Jörg Drewes, Professor für Siedlungswasserwirtschaft an der TU München, Sabine Gabrysch, Professorin für Klimawandel und Gesundheit an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Anna-Katharina Hornidge, Professorin für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bonn und Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), Hans-Otto Pörtner, Leiter der Abteilung für integrative Ökophysiologie am Alfred-Wegener-Institut und Kooperationsprofessor im Fachbereich Biologie/Chemie an der Universität Bremen, sowie Anke Weidenkaff, Leiterin der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS und Professorin für Werkstoffe und Ressourcen an der TU Darmstadt.

Der WBGU wurde 1992 im Vorfeld der UN-Konferenz in Rio als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung mit dem Auftrag eingerichtet, Politikberatung zum Globalen Wandel zu leisten, d.h. globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme und deren Folgen zu analysieren und zur Lösung Handlungs- und Forschungsempfehlungen an die Bundesregierung zu erarbeiten. 

In knapp drei Wochen wird der Beirat in bisheriger Formation noch ein weiteres Gutachten zum Schwerpunkt Globale Landnutzung an die Bundesregierung übergeben.

Weitere Pressemitteilungen finden Sie auf der Seite des Bundesministerium für Umwelt und Landwirtschaft, sowie auf der Seite des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen.