16. Exportkontrolltag

Prof. Ehlers bei der Begrüßung und Eröffnung der Tagung

Der russische Angriff auf die Ukraine hat zu einer Zeitenwende geführt, die auch den internationalen und nationalen Wirtschaftsverkehr nachhaltig beeinflusst. Die ökonomischen Auswirkungen standen ganz im Mittelpunkt des von den Professoren Ehlers und Wolffgang in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Außenverkehr veranstalteten 16. Exportkontrolltages, der vom 8. bis 10. Juni in Berlin unter dem Leitgedanken „Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit“ stattfand.

Hochrangige Vertreter der US-Administration, der Europäischen Union, der Außen-, Wirtschafts- und Finanzministerien, der Industrie- und Handelskammern sowie der Wissenschaft haben sich eingehend mit den Konsequenzen des Krieges befasst. Ferner ging es um die Rahmenbedingungen der chinesischen Wirtschaftspolitik und den im Koalitionsvertrag angekündigten Erlass eines Rüstungsexportkontrollgesetzes.

Die Teilnahme von mehr als 700 Personen hat erneut gezeigt, wie sehr es des seit langem eingeführten Gesprächsforums aller am Außenhandel interessierten Kreise – erst recht in diesen turbulenten Zeiten – bedarf.

Prof. Wolffgang im Gespräch mit Matthew Borman, Deputy Assistant Secretary for Export Administration, Bureau of Industry and Security