Klausurwerkstatt

Studierenden, deren Leistungen in den ersten Semestern hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind, bietet die Rechtswissenschaftliche Fakultät folgenden Service an:

Individuelle Beratung und Betreuung durch wissenschaftliche Mitarbeiter der Fakultät

  •    Ermittlung methodischer Schwächen
  •    Anleitung für eine problemorientierte Fallbearbeitung
  •    Vermittlung methodischer Grundlagen

Programmbeschreibung

Viele Studierende haben selbst im Examen noch Probleme mit dem Gutachtenstil und sind nicht in der Lage, ihr – in vielen Fällen durchaus ausreichend vorhandenes – Wissen in einer Art zu präsentieren, die ihnen eine gute Note oder zumindest das Bestehen der Klausur garantiert. Deshalb bietet die Rechtswissenschaftliche Fakultät ab sofort eine Fehleranalyse an: Studierende, die in dem oder den ersten Semester(n) durch eine Klausur gefallen sind, gegebenenfalls auch solche, die (nur) mit ausreichend abgeschlossen haben, erhalten die Möglichkeit, ihre Klausur individuell mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter durchzusprechen. Dabei geht es nicht um die inhaltlichen Schwächen der Arbeit, sondern um die methodischen Fehler, etwa die falsche Formulierung der Obersätze, die fehlende normative Anbindung der Ausführungen, die falsche Schwerpunktsetzung und ähnliches. Studierende, die dieses Angebot wahrnehmen, sollen im Rahmen der Fehleranalyse auf die konkreten individuellen Schwächen der Fallbearbeitung hingewiesen und anschließend beraten werden, wie sich diese Fehler in Zukunft vermeiden lassen. Von dem Angebot ausgenommen sind Klausuren, deren Remonstrationsfrist noch läuft. Das Angebot richtet sich ferner nicht an Schwerpunktbereichsstudierende. Die Klausurwerkstatt kann aber auch für Examensklausurenkurse genutzt werden.

Besonderes Angebot für Nicht-Muttersprachler / ausländische Studierende

Um dem oft in Lehrveranstaltungen beobachteten Schwierigkeiten ausländischer Studierender mit dem Erstellen juristischer Texte entgegenzuwirken, richtet die Schreibwerkstatt ein besonderes Augenmerk auf Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Insbesondere Ihnen soll im Rahmen einer Einzelberatung die Möglichkeit gegeben werden, typische Fehler beim Abfassen von juristischen Klausuren zu erkennen und zu vermeiden. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum, sodass eine umfassende und punktgenau auf die bestehenden Defizite zugeschnittene Betreuung gewährleistet werden kann.

Ansprechpartner:

Öffentliches Recht

Christian Schepers

 

Strafrecht

Julia Trinh

 

Zivilrecht

Tim Hülskötter

Merle Bock