Viele Studierende ziehen bei der Wahl ihrer Hochschule eines der in Deutschland veröffentlichten Unirankings zu Rate. Im Folgenden sollen die vier wichtigsten Rankings in Deutschland vorgestellt werden. Mit Blick auf die Rankings des Jahres 2009 war die Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster zweifach „spitze“!
Wirtschaftswoche 2010

534 Personalleiter wählten anhand eines detaillierten Fragebogens die anerkanntesten Hochschulen Deutschlands. Das Jurastudium an der Universität Münster genießt in der Wirtschaft einen hervorragenden Ruf und belegte zusammen mit der Universität München Platz 1 des Rankings - ein absolutes Spitzenergebnis! Und vor allem erneut eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr! Auf den Plätzen drei und vier folgen Hamburg (Bucerius) und Heidelberg.
Methode des Rankings:
534 Personalchefs der größten deutschen Unternehmen - 66,1% stammten aus einer Firma mit mehr als 1000 Mitarbeitern - wurden nach den von ihnen bevorzugten Universitäten und Abschlüssen befragt. Im Fokus stehen im Gegensatz zu anderen Rankings nicht die Qualität von Studienbedingungen und Forschung, sondern vor allem die Praxisrelevanz und damit die Qualifikation der Absolventen für den Berufseinstieg.
WirtschaftsWoche, Handelsblatt und Junge Karriere 2009

Im Hochschulranking von Handelsblatt, WirtschaftsWoche und Junge Karriere erreichte die Rechtswissenschaftliche Fakultät 2009 den zweiten Platz. Das ist nicht nur ein absoluter Spitzenplatz, sondern bedeutet auch eine Verbesserung um gleich zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Besser schnitt nur die LMU München ab, die im vergangenen Jahr noch gemeinsam mit Münster auf Rang vier gelegen hatte. Beide Fakultäten konnten die Unis in Heidelberg und Freiburg sowie die private Bucerius Law School Hamburg überholen.
Methode des Rankings:
Rund 5000 deutsche Personalchefs werden jährlich nach den von ihnen bevorzugten Universitäten und Abschlüssen befragt. Im Fokus stehen im Gegensatz zu anderen Rankings nicht die Qualität von Studienbedingungen und Forschung, sondern vor allem die Praxisrelevanz und damit die Qualifikation der Absolventen für den Berufseinstieg.
CHE/Zeit 2009

Im Mai 2009 konnte die Rechtswissenschaftliche Fakultät ihre gute Position im viel beachteten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Kooperation mit der ZEIT behaupten. Wie bereits 2008 liegt Münster insbesondere in den Bereichen Studiensituation insgesamt, Bibliotheksausstattung und Forschungsfelder an der Spitze.
Methode des Rankings:
Das CHE-Ranking umfasst mehrere Bereiche und ist das derzeit detaillierteste im deutschsprachigen Raum. Es setzt sich aus selbst erhobenen Fakten, Befragungen von Studierenden und Professoren zusammen. In das Ranking 2009/2010 gingen die Urteile von rund 200.000 Studierenden und 15.000 Professoren ein. Für das Jura-Ranking wurden 20 unterschiedliche Bewertungskriterien, wie z.B. die Höhe der Forschungsgelder, Beurteilung der Universitätskriterien, Studierendenzahlen oder die Reputation in Studium und Lehre miteinbezogen.
Focus 2007

Beim Focus-Ranking des Jahres 2007 belegte die Fakultät Platz vier und war damit auch hier Beste in NRW.
Methode des Rankings:
Der Platz im Ranking errechnet sich aus den Ergebnissen der Einzelkategorien für Forschung und Lehre. Jedes Ergebnis bekommt einen Punktwert von null bis 100. Je nach Anzahl der Kriterien sind Forschungs- und Lehrscore daher unterschiedlich gewichtet.
In die Bewertung der Lehre flossen ein: Reputation bei Wissenschaftlern, Urteil von Personalverantwortlichen, Betreuungsrelation und Studiendauer. Für das Kriterium Forschung wurde untersucht: Reputation bei Wissenschaftlern, Promotionsquote und Drittmittelrelation.
Capital 2005

Zuletzt im Jahr 2005 wurde das Ranking von Capital veröffentlicht. Münster belegte hier Platz 3 hinter München und Heidelberg.
Methode des Rankings:
Auch hier zählten Reputation, Drittmittelquote, Fachstudiendauer, Betreuungsrelation und Befragung von Personalchefs zu den Bewertungskriterien.
