Seit 2009 ist Professor Dr. Casper Mitglied im Exzellenzcluster 212 „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und Moderne“ und vertritt dort eigenverantwortlich das Teilprojekt
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"Religiös motivierte Geldanlage:
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vom Zinsverbot zum Islamic Finance",
das sich in die Forschungssäule A - "Normativität" - eingliedert
Inhalt des Projektes:
Während das kanonische Zinsverbot in den wesentlichen Volkswirtschaften seit mehreren Jahrhunderten überwunden ist, spielt das koranische Zinsverbot (riba-Verbot) nicht nur in arabisch geprägten Staaten eine zunehmende Rolle. Es hat sich in den letzten 30 - 40 Jahren ein eigenständiger Sektor innerhalb der globalen Bankwirtschaft entwickelt, das sog. Islamic Banking bzw. Islamic Finance. Die angebotenen shariakonformen Finanzprodukte zielen darauf, Zinszahlungen zu vermeiden. Dies kann durch eine erfolgshängige Gewinnbeteiligung geschehen oder durch die Erzeugung fester Gewinnzahlungen, die versuchen das Zinsverbot zu umgehen. All diese Anlage- bzw. Finanzierungsformen ziehen zahlreiche Rechtsfragen nach sich, die in dem Projekt erforscht werden sollen. Sie sind in der Antragsskizze näher darlegt:
Aktivitäten:
Die laufenden Veranstalungen finden Sie links unter 'Veranstaltungen'. Erste Aktivitäten bildeten ein Vortrag über den Forschungsstand und das Forschungsprogramm im Cluster sowie die Erstellung einer umfangreichen Bibliographie und der Erwerb von Literatur für eine Handbibliothek zum Thema Islamic Finance.
Aktuelle Bibliographie zum Islamic Finance
Ferner werden im Rahmen des Exzellenzclusters verschiedene Dissertationen zu Themen des Islamic Finance betreut:
- Friederike Wurst: Immobilienfinanzierung im Islamic Banking
(Dissertation ist inzwischen abgeschlossen und im Peter Lang Verlag erschienen)
Beschreibung des Dissertationsvorhabens
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Osman Sacarcelik: Rechtsfragen islamischer Investmentzertifikate (Sukuk)
Beschreibung des Dissertationsvorhabens
- Alexander Ernst: Aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen von Islamic Finance in Deutschland
