Institut für Kriminalwissenschaften – Abt. III
Prof. Dr. Weißer
Bispinghof 24–25 48143 Münster
Tel.: +49 251 83-21872
Fax:

wissen.leben | WWU Münster 



Prof. Dr. Ursula Nelles

Ursula Nelles, Prof. Dr. iur., Rektorin


Adresse
Westfälische Wilhelms-Universität - Institut für Kriminalwissenschaften
Bispinghof 24/25 - 48143 Münster
Tel.: 02 51 / 83-2 27 53 - Fax: 02 51 / 83-2 18 49
Rektorat, Schloßplatz 2 - 48 143 Münster
Tel.: 02 51 / 83-2 90 25 - Fax: 02 51 / 83-2 21 25

e-mail: nelles@uni-muenster.de

Lehrbefugnis
Strafrecht und Strafprozessrecht

Akademische Funktionen
Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität. Universitätsprofessorin (Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht); Direktorin des Instituts für Kriminalwissenschaften; Stellvertretende Direktorin des Rechtswissenschaftlichen Seminars, Abteilung Strafrecht.

Ämter/zusätzliche Funktionen:
Fachbeirat des Max Planck Instituts für internationales und ausländisches Strafrecht; past-president des Deutschen Juristinnenbundes; Mitglied der Regierungskommission (NW) "Der öffentliche Dienst der Zukunft- die Zukunft des öffentlichen Dienstes"; Vertrauensdozentin der Friedrich-Ebert-Stiftung; ELSA-Beirätin.

Vita
Geb. 1949 in Münster. Abitur 1968 am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster. Studium der Rechtswissenschaften in Münster; 1. Juristische Staatsprüfung (JPA Hamm) 1973; 2. Juristische Staatsprüfung (JPA Düsseldorf) 1976. Wissenschaftliche Assistentin an der Westfälischen Wilhelms-Universität (Jürgen Welp); Promotion (1980) und Habilitation (1990). Zulassung als Rechtsanwältin; 1990-1991 Lehrstuhlvertretungen in Münster und Hamburg und Gastdozentur an der Katholieke Universiteit Nijmegen; 1991 Ernennung zur Professorin für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Bremen; parallel dazu Lehrtätigkeit an den Universitäten Greifswald (1992) und Düsseldorf (1993/94); 1994 Wechsel an die Universität Münster. Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (2006). Verh., eine Tochter.

Forschungsschwerpunkte
Vermögens- und Wirtschaftskriminalität; Strafverfahrensrecht (und seine Reform); Europäisierung des Strafrechts.

Forschungsprojekte
Verbreitung und Kontrolle der Wirtschaftskriminalität im Zusammenhang mit der Privatisierung der volkseigenen Betriebe der DDR durch die Treuhandanstalt (zusammen mit Prof. Boers; gefördert von der DFG); Wirtschafts- und Finanzkriminalität in Europa, Projekt unter der Federführung von GERN (Groupe Européen des Recherches sur les Normativités) (beteiligt als rapporteur national Deutschland); Datensicherheit, Verbundforschung NW (verantwortlich für strafrechtliche Aspekte).

10 wichtige Veröffentlichungen
Kompetenzen und Ausnahmekompetenzen in der Strafprozessordnung. Zur organisationsrechtlichen Funktion des Begriffs "Gefahr in Verzug" im Strafverfahrensrecht. Duncker & Humblot, Berlin 1980; Statusfolgen als "Nebenfolgen" einer Straftat (§ 45 StGB). In: JZ 1991, S.17-24; Untreue zum Nachteil von Gesellschaften. Zugleich ein Beitrag zur Struktur des Vermögensbegriffs als Beziehungsbegriff. (Habilitationsschrift) Duncker & Humblot, Berlin 1991; Persönlichkeitsrechte und Pflichten kindlicher Zeugen im Strafprozess, In: Erichsen/Kollhosser/Welp (Hrsg.), Recht der Persönlichkeit, Duncker & Humblot, 1996, S. 211-234; Europäisierung des Strafverfahrens - Strafprozessrecht für Europa? In: ZStW 109 (1997), S. 727-755; Reform der Nebenklage und anderer Verletztenrechte, (zusammen mit Dagmar Oberlies). Schriftenreihe des Deutschen Juristinnenbundes Bd. 2, Baden-Baden (Nomos) 1998; Einführung in das 6. Strafrechtsreformgesetz 1998. (Ko-Autorent: Dencker/Struensee/Stein) Beck, München 1998; Die verfahrensrechtlichen Vorgaben des Corpus Juris, insbesondere Stellung und Aufgaben einer Europäischen Strafverfolgungsbehlörde. In: Barbara Huber (Hrsg.), Das Corpus Juris als Grundlage eines Europäischen Strafrechts. Edition iuscrim, 2000, S. 261-276; Nomos Kommentar zum StGB (Loseblattsammlung). Kommentierung der §§ 259-260a (Hehlerei). 8. Lieferung, August 2000; Ist die Strafjustiz ein dreigliedriger Justizaufbau, eine Reform des Rechtsmittelsystems und eine Aufgabenverlagerung auf außergerichtliche Verfahren zu empfehlen? Referat zum 63. DJT, Leipzig 2000, Beck München.




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